Pressemitteilungen


Tübinger Jusos begrüßen die Beschließung des Klimaschutzprogramms

Die Jusos Tübingen freuen sich: Der Gemeinderat hat am vergangenen Donnerstagabend einstimmig das Klimaschutzprogramm beschlossen. “Tübingen bekennt sich zum 1,5 Grad Ziel und wird bis 2030 klimaneutral. Ein guter Schritt in die richtige Richtung. Wir brauchen dringend konsequente und progressive Maßnahmen, um der Klimakrise die Stirn bieten zu können”, meint die Kreisvorsitzende Julia Silec. 


Besonders erfreulich für die Jusos: das Bekenntnis zu einer Mobilität der Zukunft. “Nur mit einer konsequenten Verkehrswende können wir das 1,5 Grad Ziel erreichen. Ein kostenfreier ÖPNV als langfristiges Ziel und die Einführung des 365€-Ticket sind klare zukunftsweisende Punkte. Auch der Vorrang für Radfahrer auf der Straße ist dabei enorm wichtig”, sagt Silec.


Einzig Alice Dorison von der CDU enthielt sich. Fabian Köppen, stellvertretender Kreisvorsitzender der Jusos Tübingen, zeigt sich entsetzt: “Der Klimawandel betrifft gerade unsere Generation. Dass gerade die jüngste Gemeinderätin und Ehrenvorsitzende des Stadtverbandes der Jungen Union Tübingen diesem historischen Klimaschutzprogramm nicht zustimmt, sagt leider viel über die Haltung der Jungen Union zum Klimaschutz aus.”

27.11.2020

Tübinger Jusos gedenken den Opfern des NS-Terrors

Auch in diesem Jahr riefen die Jusos Tübingen, gemeinsam mit der Unterstützung des Fördervereins für jüdische Kultur, zu ihrer Stolperstein-Reinigungsaktion auf. Wie in jedem Jahr zogen auch an diesem Sonntag, dem 08.11., Jusos durch die Stadt und reinigten die in Tübingen verlegten Stolpersteine. Mit der jährlich organisierten Aktion soll den Opfern des NS-Terrors gedacht werden. Um die Aktion unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen aufrechterhalten zu können, fand die Aktion in gestaffelten Teams statt. 


Fabian Köppen, stellvertretender Kreisvorsitzende, zeigt sich von der gelungenen Aktion erfreut: „Trotz erschwerter Umstände war unsere Aktion mit circa 20 Beteiligten ein großer Erfolg. Ich glaube, als Jusos in Tübingen und SPD haben wir ein starkes Zeichen gegen das Vergessen gesetzt.“


Unter anderem war in diesem Jahr auch die Stadträtin und Landtagskandidatin Dorothea Kliche-Behnke mit den Jusos unterwegs und zieht Bilanz zur Verlegung der Stolpersteine: „Es hat lange genug gedauert, bis wir als Stadtgesellschaft Stolpersteine als Teil unserer Erinnerungskultur angenommen haben. Ich bin dankbar dafür, dass sie jetzt einen wichtigen Platz im Herzen von Tübingen haben.“

09.11.2020

Solidarität statt Verschwörungsmythen: Jusos demonstrieren gegen Corona-Leugner*innen

Am vergangenen Samstag, den 31. Oktober, riefen die Jusos Tübingen zu einer Gegendemonstration zu der Kundgebung von 'Querdenken 7071' auf. “Solidarität statt Verschwörungsmythen” – unter diesem Motto versammelten sich zahlreiche Jusos vor dem SPD-Büro und warben mit Plakaten und Flaggen für Rücksichtnahme und Einhaltung der Corona-Maßnahmen. Bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag verbreiteten die Jungsozialist*innen ihre Botschaften mit Kreide rund um die Neckarinsel.

“Wir verstehen die Unzufriedenheit vieler mit der aktuellen Situation. Selbständige, Kulturschaffende, Geschäftsinhabende und viele andere stehen unter enormen wirtschaftlichen Druck”, bekräftigt die Kreisvorsitzende Julia Silec. “Doch Verschwörungsmythen und Misstrauen in Politik und Ärzt*innen spülen kein Geld in die Kassen. Mit der heutigen Aktion haben wir gezeigt, dass Tübingen in diesen schweren Zeiten solidarisch zusammensteht.”

Die Passant*innen zeigten sich zumeist interessiert, kamen mit den Jusos ins Gespräch und bekundeten ihre Zustimmung zu den plakatierten Forderungen.


01.11.2020

Florian Zarnetta als stellvertretender Juso-Landesvorsitzender gewählt

Florian Zarnetta ist neuer stellvertretender Landesvorsitzender der Jusos Baden-Württemberg. Der 21-Jährige, der in Tübingen studiert und über zwei Jahre lang Kreisvorsitzender der hiesigen Jusos war, wurde auf der Landesdelegiertenkonferenz der Südwest-Jusos am vergangenen Wochenende in Karlsruhe mit 73,9 % gewählt.

Zarnetta forderte in seiner Kandidaturrede endlich mehr Mitbestimmung für junge Menschen: “Viel zu lange wurde Politik ohne die Perspektive unserer Generation gemacht. Wenn im Bundestag mehr Stefans und Michaels sitzen als Menschen unter 35, dann läuft gehörig etwas falsch in unserer Gesellschaft.” Eine Chance für die Verjüngung der Parlamente sieht er mit den anstehenden Land- und Bundestagswahlen im nächsten Jahr.

Mit Blick auf die Politik im Land, kritisierte er den Stillstand, den es bei vielen Themen gebe. “Für die Klimakrise, die wachsende Ungleichheit in unserer Gesellschaft und die erstarkende Rechte braucht es endlich Antworten”, so Zarnetta, zu lange sei nur abgewartet und zugeschaut worden. Stark machen wolle er sich im nächsten Jahr deshalb für eine progressive Wirtschafts- und Finanzpolitik, konsequenten Klimaschutz und eine freiheitliche Innenpolitik.

23.09.2020

Der ehemalige Tübinger Juso-Kreisvorsitzende Florian Zarnetta kandidiert für den Landesvorstand der Jusos Baden-Württemberg

Auf der diesjährigen Landesdelegiertenkonferenz der Jusos Baden-Württemberg am 19. und 20. September stellt sich der ehemalige Tübinger Juso-Kreisvorsitzende Florian Zarnetta zur Wahl. Der 21-Jährige Student möchte sich als stellvertretender Landesvorsitzender für eine progressive Wirtschaftspolitik stark machen. Bei der Regiokonferenz der Jusos Baden-Württemberg in Tübingen kreidete er die Vermögensverteilung in Deutschland an: “Die reichsten 10 % besitzen zwei Drittel, die ärmste Hälfte der Bevölkerung gerade einmal 1,4 % des Vermögens in Deutschland. Das sind Adelsverhältnisse!”

Die Tübinger Jusos stehen geschlossen hinter Zarnetta, der über zwei Jahre lang den Vorsitz des hiesigen Kreisverbands innehatte. “Wir freuen uns, Florian auf der Landesdelegiertenkonferenz in Karlsruhe bei seiner Kandidatur zu unterstützen”, so Julia Silec, die neue Kreisvorsitzende der Jusos Tübingen. “Mit seinem Fokus auf progressive Wirtschaft- und Finanzpolitik, konsequenten Klimaschutz und eine liberale Innenpolitik setzt er mit Blick auf die Landtagswahl genau die richtigen Themen”, so Silec abschließend.

11.09.2020

Jusos Tübingen fordern schnelle Hilfe für die Betroffenen der humanitären Krise in Moria

Nach der humanitären Katastrophe im Lager für Geflüchtete in Moria fordern die Jusos Tübingen eine schnelle Aufnahme der betroffenen Menschen. Die menschenverachtenden  Zustände, die die grausame Lebensrealität von knapp 13.000 Menschen sind, entbehren jeglichen solidarischen Maßstäben. “Eine Aufnahmestelle für Menschen, die aus humanitären Krisengebieten auf der Suche nach Schutz nach Europa kommen, hätte nie solche menschenunwürdigen Verhältnisse annehmen dürfen”, sagt die Juso-Kreisvorsitzende Julia Silec. “Europäische Solidarität kann nicht im Gegensatz zu Menschenrechten stehen. Sie wie Seehofer als Vorwand zu nutzen, um sich der Hilfe zu verweigern, ist absolut inakzeptabel.”

Um ihre Solidarität mit den Menschen in Moria zu zeigen, nahmen die Jusos Tübingen an der Kundgebung am gestrigen Mittwochabend auf dem Holzmarkt teil und riefen zur Teilnahme auf. Leider war ihre Anwesenheit dort nicht erwünscht. “Dass wir aufgefordert wurden, unsere Flagge wieder einzupacken, bedauern wir”, sagte die stellvertretende Kreisvorsitzende Laura Winter. “Eine derartige Spaltung der politischen Linken trägt nicht zu einer progressiven Politik bei.”  Die Kundgebung endete mit einem Marsch vor das Tübinger SPD-Büro. Dieses Verhalten stößt bei den Jusos auf Unverständnis. Die SPD kämpft für eine humanitäre Flüchtlingspolitik auf allen Ebenen, dies zeigt sich vor Ort in Kommunen wie Tübingen, in denen sich Sozialdemokraten für die Erklärung der Kommunen zu sicheren Häfen einsetzen. Dies zeigt sich des weiteren dadurch, dass alle Länder, in denen die SPD an der Landesregierung beteiligt ist, dazu bereit sind Geflüchtete aufnehmen.

Auch die SPD-Bundestagsfraktion und die Minister der SPD fordern seit längerem den zuständigen Innenminister Horst Seehofer zum Handeln auf. Das sich hier noch nichts getan hat liegt an der Blockade von CDU und CSU.

Um etwaige Missverständnisse in Zukunft vorzubeugen, lädt die Kreisvorsitzende Julia Silec die betroffenen Gruppen zum Gespräch ein. “Ich bin der Überzeugung, uns vereint mehr als uns trennt. Wir brauchen starke linke Mehrheiten, daher möchten wir Jusos offen das Gespräch suchen, um einen ersten Schritt zur Überwindung der Spaltung zu machen.”

10.09.2020

Jusos Tübingen wählen neuen Kreisvorstand

Bei seiner Jahreshauptversammlung wählt der Juso-Kreisverband Tübingen Julia Silec (22) zu seiner neuen Kreisvorsitzenden. Nachdem ihr Vorgänger Florian Zarnetta (21) nach zwei Jahren im Amt am 27. August nicht erneut angetreten war, übernimmt die Studentin der Rechtswissenschaft diesen Posten. „Ich freue mich sehr über das große Vertrauen der Mitglieder“, sagt Silec. Der Fokus im Super-Wahljahr 2021 liege klar bei einem starken Wahlkampf. In Bezug auf die Landtagswahl im März und die Bundestagswahl im September betont Silec: „Mit starken sozialdemokratischen Inhalten und einem guten Wahlkampf werden wir dazu beitragen, dass die SPD in Bund und Land wieder erfolgreich wird.“


Des Weiteren wurden Jens Eberlein (24), Julia Kurz (27), Anna Wagner (25) und Laura Winter (21) als stellvertretende Kreisvorsitzende bestätigt. Fabian Köppen (24) ergänzt den neuen Kreisvorstand als stellvertretender Kreisvorsitzender. Fabian Köppen wurde zudem als Delegierter im Landesausschuss der Jusos Baden-Württemberg gewählt. Liam Crane (21) wurde als Kassierer bestätigt. Antonia Schiel (22) und Hannes Juretzka (21) vertreten die Jusos Tübingen künftig im Ring Politischer Jugend.


28.08.2020

Tübinger Jusos kritisieren Rumgeeier der AL/Grüne-Fraktion

Die Jusos Tübingen kritisieren die unklare Haltung der Fraktion AL/Grüne im Tübinger Gemeinderat zu den jüngsten Aussagen von Boris Palmer. 


“Palmers Äußerungen sind schlicht menschenverachtend. Wer darüber ‘unschlüssig’ ist, muss sich den Vorwurf gefallen lassen dem Machterhalt der eigenen Partei alles unterzuordnen”, so der Juso-Kreisvorsitzende Florian Zarnetta, “Das Rumgeeier der Grünen im Gemeinderat ist einfach nur peinlich.”


Die Tübinger SPD hat sich schon im Frühjahr 2018 klar positioniert und erklärt, Boris Palmer bei einer erneuten Kandidatur nicht mehr zu unterstützen. Die Jusos fordern die Gemeinderatsfraktion AL/Grüne auf, hier auch endlich Position zu beziehen. “Das Fass ist schon längst übergelaufen. Boris Palmer ist wiederholt durch rassistische und menschenverachtende Aussagen aufgefallen. Die AL/Grüne-Fraktion muss endlich Rückgrat zeigen und klar erklären, ob ein solcher Oberbürgermeister weiterhin ihre Unterstützung erhält. Andernfalls verliert sie jegliche Glaubwürdigkeit”, so die Stellvertretende Kreisvorsitzende Laura Winter.


Auch Ministerpräsident Kretschmanns Reaktion auf die Äußerungen von Palmer kritisieren die Tübinger Jusos stark. “Menschenverachtende Aussagen muss eine Stadt wie Tübingen nicht einfach aushalten. Für uns Sozialdemokraten ist jedenfalls längst klar, dass nach 16 Jahren mit Palmer an der Rathausspitze endlich Schluss sein muss. Tübingen hat Besseres verdient”, so Zarnetta abschließend. 

05.05.2020

Tübinger Jusos kritisieren Palmers Lockdown-Thesen

Die Jusos Tübingen haben Oberbürgermeister Boris Palmer scharf für seine erneuten Äußerungen zum Lockdown kritisiert. Florian Zarnetta, Juso-Kreisvorsitzender, erklärt dazu: “Im Mittelpunkt der globalen Bemühungen steht der Schutz jedes und jeder einzelnen. In Tübingen leisten Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft Unvorstellbares, um diese Krise zu meistern. Wenn der Oberbürgermeister jetzt davon fantasiert, welche Menschen es wert sind geschützt zu werden und welche nicht, dann sabotiert er für Publicity all diese Anstrengungen.”


Die stellvertretende Kreisvorsitzende Laura Winter ergänzt: “Zur Risikogruppe gehören ja mehr als alte Menschen. Menschen mit Herzkreislaufstörungen, Diabetes, Atemwegserkrankungen, Leber-, Niere- oder Krebserkrankungen oder Immunschwäche. Das sind Millionen von Menschen allein in Deutschland. In letzter Konsequenz fordert Palmer sie alle ihrem Schicksal zu überlassen. Das ist einfach nur menschenverachtend.”


“Es ist nicht das erste Mal, dass der Oberbürgermeister mit menschenverachtenden Thesen um sich wirft. Für uns Jusos ist deshalb schon lange klar: Boris Palmer ist eine Schande für unsere Stadt”, so Zarnetta abschließend.

28.04.2020

Tübinger Florian Burkhardt kandidiert für Juso-Bundesvorstand

Der Tübinger Lehramtsstudent Florian Burkhardt kandidiert als Stellvertreter von Kevin Kühnert für den Bundesvorstand der Jusos, der Jugendorganisation der SPD. Der Kreisvorstand der Jusos Tübingen nominierte ihn für das Amt, nachdem dies im Oktober schon der Landesvorstand der Jusos Baden-Württemberg getan hatte. Florian Zarnetta, Kreisvorsitzender der Jusos Tübingen, stimmt die Kandidatur hoffnungsvoll: „Florian Burkhardt wäre ein absoluter Gewinn für den Bundesvorstand der Jusos. Er war und ist seit langem in verschiedenen Funktionen in unserem Kreisverband aktiv, unter anderem war er einer meiner Vorgänger als Juso-Kreisvorsitzender.“


„Unsere Generation steht vor mehreren historischen Herausforderungen und Umbrüchen. Das zeigen zum einen die vielen Jugendlichen, die für mehr Klimaschutz auf die Straße gehen, aber auch die Grundsatzfragen vor denen Europa steht“, begründet Burkhardt, der drei Jahre lang stellvertretender Landesvorsitzender des SPD-Nachwuchses in Baden-Württemberg war und aktuell stellvertretender Vorsitzender des Tübinger SPD-Kreisverbands ist, seine Kandidatur.


Er fügt hinzu: „Die Jusos Baden-Württemberg gehören zu den größten Landesverbänden der SPD-Nachwuchsorganisation, sind aber seit Jahren nicht im Bundesvorstand vertreten. Meine Kandidatur soll ein Angebot für alle sein, denen ein gutes Miteinander, respektvolle inhaltliche Debatten und das Überwinden alter Gräben wichtig ist.“ In seinem Kandidaturschreiben hebt der 27-jährige Burkhardt die Unzufriedenheit vieler junger Menschen mit dem Klimapaket der Bundesregierung hervor. Die SPD habe zwar viel erreichen können, sei jedoch von der Union an vielen entscheidenden Stellen ausgebremst worden. Ambitionierter Klimaschutz und gute Sozialpolitik stünden nicht im Widerspruch zueinander. Wichtig sei es daher, dass die Sozialdemokratie „globale Antworten auf ein globales Problem“ geben würde. Zudem möchte Burkhardt die SPD stärker als Europapartei positionieren. Die Vision der „Vereinigten Staaten von Europa“ müsse im Mittelpunkt stehen. Zu oft verliere sich die Partei in wolkigen Formulierungen und technokratischen Details. Europa sei eine Wertegemeinschaft, die sich für Demokratie, den Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit und einen menschlichen Umgang mit Geflüchteten einsetzen müsse.

18.11.2019

SPD ruft zur Teilnahme an Klimastreik auf

Am 20. September findet erneut ein Klimastreik des Bündnisses Fridays for Future statt. Dieses Mal sind nicht nur Schülerinnen und Schüler sondern alle Generationen zur Teilnahme aufgerufen. Auch die SPD-Gliederungen in Tübingen stehen hinter dem Streik.


SPD-Kreisverband und -Ortsverein Tübingen, der Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann, die SPD-Gemeinderatsfraktion sowie die Jusos Tübingen rufen dazu auf, sich am Klimastreik von Fridays for Future zu beteiligen. Dieser wird am 20. September um 11 Uhr in der Uhlandstraße stattfinden. Fridays for Future hatte im Vorfeld der Demonstration explizit nicht nur Schüler*innen und Studierende sondern alle Generationen dazu aufgerufen.


Der Tübinger SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann ist begeistert von dem Engagement so vieler junger Menschen und findet, dass man auf Bundesebene beim Thema Klimaschutz jetzt deutliche Schritte vorankommen müsse. „Der Druck, den die Fridays-For-Future-Bewegung auf die Politik ausübt, ist sehr wichtig“, so Rosemann: „Das hilft uns in Berlin auf ein starkes Klimaschutzgesetz zu drängen. Deshalb werde ich am 20. September auch beim Klimastreik in Tübingen dabei sein.“ Politik und Gesellschaft müssten nun Entscheidungen treffen und handeln, damit die Klimaziele 2030 noch eingehalten werden könnten. „Der Kohleausstieg muss konsequent umgesetzt, die erneuerbaren Energien schneller ausgebaut und Stromtrassen gebaut werden. Alle müssen an einem Strang ziehen, statt mit dem Finger auf andere zu zeigen“, bis das erreicht sei, müsse weiter demonstriert werden, so der Bundestagsabgeordnete.


Auch die SPD-Fraktion im Tübinger Gemeinderat unterstützt die Anliegen von Fridays For Future. Die SPD-Kreisvorsitzende und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dorothea Kliche-Behnke befürwortet, dass die jungen Aktivist*innen nun alle Generationen in ihren Streik miteinbeziehen: „Ich bin begeistert davon, was Fridays for Future bisher geleistet hat. Es wird Zeit, dass sich Menschen jeden Alters und aus verschiedenen Umfeldern daran beteiligen. Klimaschutz geht uns alle etwas an!“ Mit der SPD-Gemeinderatsfraktion habe Fridays For Future eine feste Partnerin im Kampf gegen den Klimawandel, so Kliche-Behnke. „Wir haben die Klimastreiks im letzten Jahr mit großem Interesse verfolgt. Für uns ist klar, dass Tübingen seine Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz behalten muss. Das bedeutet auch, an dem Ziel festzuhalten, bis 2030 eine klimaneutrale Stadt zu werden“, fordert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende. 

09.09.2019

Jusos Tübingen wählen neuen Kreisvorstand

Der Juso-Kreisverband Tübingen wählte Florian Zarnetta (20) erneut zu ihrem Kreisvorsitzenden. Bei der Jahreshauptversammlung im Deutsch-Amerikanischen-Institut wurde der Student der Politikwissenschaft einstimmig in seinem Amt bestätigt. „Ich freue mich sehr über das große Vertrauen und auf ein weiteres Jahr als Vorsitzender der Jusos Tübingen“, sagte Zarnetta und zeigte sich ambitioniert die Forderungen der Jusos bei der Kommunalwahl 2019 auch weiterhin zu verfolgen. Darunter fällt zum Beispiel die Einführung einer Kulturcard für Azubis, Schüler*innen und Studierende und die Einrichtung einer Europakoordination in der Stadtverwaltung.


Des weiteren wurden Hannes Remmert (21) und Anna Wagner (24) als stellvertretende Kreisvorsitzende bestätigt. Jens Eberlein (23), Julia Kurz (26) und Laura Winter (20) ergänzen den neuen Kreisvorstand als stellvertretende Kreisvorsitzende. Liam Crane (21) ist neuer Kassierer und Fabian Köppen (23) Delegierter im Landesausschuss der Jusos Baden-Württemberg. Florian Burkhardt (27) und Lejla Djulic (20) vertreten die Jusos Tübingen künftig im Ring Politischer Jugend.


Mehr Informationen über die Jusos Tübingen finden Sie unter www.jusos-tuebingen.eu.


25.08.2019

Jusos Tübingen fordern Ende der großen Koalition

Nach den Wahlergebnissen des vergangenen Wahlsonntags, wenden sich die Jusos Baden-Württemberg in einem offenen Brief an den SPD-Parteivorstand und fordern das sofortige Ende der Großen Koalition. Die Jusos Tübingen schließen sich dieser Forderung an. 


Dazu erklärte der Kreisvorsitzende der Jusos Tübingen Florian Zarnetta: „Der Eintritt in diese Koalition war bei uns, nicht zuletzt aus Sorge um die Zukunft dieses Landes, stark umstritten. Nach den Ergebnissen der Wahlen am 26. Mai sehen wir uns in unseren Befürchtungen bestätigt. Dass gerade einmal 20 Prozent der unter 25-Jährigen und nur 18 Prozent aller Erstwähler den Parteien der Großen Koalition ihre Stimme gegeben haben ist ein verheerendes Ergebnis und darf kein einfaches „Weiter so“ bedeuten.“ 


„Analysen gab es nach der verlorenen Bundestagswahl genug“, schloss sich die stellvertretende Kreisvorsitzende Julia Silec an. „Jetzt braucht es Taten. Neue progressive Mehrheiten und Antworten auf die großen gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit, wie wir Jusos sie seit Jahren fordern, können wir nur außerhalb der Großen Koalition finden.“ 


„Dass Andrea Nahles persönliche Konsequenzen aus den Ereignissen der letzten Tage und Wochen zieht, verdient Respekt, ändert an sich aber noch nichts an der Situation, in der diese Partei und diese Regierung steckt. Der versprochene tiefgreifende Wandel muss nun endlich angegangen werden. Es geht um nichts Geringeres als die Zukunft dieser Partei und dieses Landes“ so Zarnetta abschließend.


02.06.2019